WLAN HotSpot Test 2017 • Die besten Hot Spots im direkten Vergleich

WPA2/WPA WPS Modus Standards Frequenz Speed Preis
Produkt
TP-Link M5350 Mobiler WLAN HotSpot
TP-Link M5350-front
WPA2/WPA

WPS Modus

Standards

IEEE802.11b/g/n
Frequenz

2,4 GHz
Speed

2G / 3G
53,00 € *
Huawei E5330 3G Mobile WiFi Hotspot Router
Huawei E5330
WPA2/WPA

WPS Modus

Standards

802.11 b/g/n
Frequenz

2,4 GHz
Speed

GSM/2G, UMTS/3G
41,48 € *
TIPP

Huawei E5377 LTE Mobile WLAN Hotspot
Huawei-E5377s-weiss

WPA2/WPA

WPS Modus

Standards

802.11a/b/g/n
Frequenz

2,4 GHz oder 5 GHz
Speed

3G / LTE
103,95 € *
Netgear AC762S-100EUS LTE Mobiler Hotspot
LCD-Netgear AC762S-100EUS LTE Mobiler Hotspot
WPA2/WPA

WPS Modus

Standards

802.11bgn
Frequenz

2,4 GHz
Speed

LTE, 3G
109,99 € *
TP-Link M7350 WLAN Hotspot
TP-Link M7350-front
WPA2/WPA

WPS Modus

Standards

802.11a/b/g/n
Frequenz

2,4 GHz, 5 GHz
Speed

3G, LTE
109,00 € *
Huawei E5776 LTE Mobile WiFi Hotspot
Huawei-E5776
WPA2/WPA

WPS Modus

Standards

802.11b/g/n
Frequenz

2,4 GHz
Speed

2G / 3G / LTE
146,21 € *


Der mobile WLAN Hotspot lässt sich einfach beschreiben: Er ist wie der altbekannte Surfstick – nur weit besser und effektiver. Bei dem Gerät handelt es sich um einen mobilen Router, der per Akku betrieben wird. Nichts muss mehr ins Smartphone, ins Tablet oder ins Notebook eingesteckt werden, sondern das Endgerät muss sich nur in der Nähe vom Router vom WLAN Hotspot befinden. Gespeist und betrieben wird der Router über eine ganz normale Simkarte, wie man es vom Surfstick bereits kennt. Wer unterwegs surfen will, kann den Router auch bequem in der Jacke oder der Hosentasche lassen – und trotzdem ist der Empfang mit Highspeed gesichert.


Wer einmal in einem Hotel versucht hat, auf das dortige WLAN zuzugreifen, der wird den Wert des mobilen WLAN Hotspot zu schätzen wissen. Kein überlastetes Netz mehr, keine Schwankungen bei den Datenraten, wenn es um geschäftliche oder private Mails mit großen Anhängen geht, volle Nutzung von Bildtelefonie oder Skype und und und. Jeder Netznutzer, der sich von lokalen Netzen unabhängig machen will und seine Daten in eigenen, sicheren Händen wissen möchte, braucht unterwegs den WLAN Hotspot – zumal der Router-Akku weit leistungsstärker als der Akku am Smartphone ist, mit dem über Tethering ein ähnlicher Effekt zu erzielen ist.


Die derzeitigen Standards bei der Funkübertragung – HSPA und LTE – sorgen beim Provider für Mobilfunk dafür, dass die Uploadraten und Downloadraten unterwegs in ähnlichen Bandbreiten liegen, wie im heimischen DSL Netz. Diese Technik nutzt der mobile WLAN Hotspot. Der Router loggt sich via SIM-Karte ins Netz des Mobilfunkanbieters ein und wird mit dem Smartphone, dem Tablet, dem Netbook oder gar dem Notebook drahtlos verbunden. Hier lässt sich problemlos ein eigenes kleines Netzwerk aufbauen, welches den Nutzer autonom von Fremdanbietern stellt. Einen identischen Effekt kann man erzielen, nutzt man Tethering beim Smartphone und stellt dies als WLAN Hotspot ein.


Um einen WLAN Hotspot einzurichten, gibt es unter Android wie auch iOS mehrere Möglichkeiten.

Mobiler WLAN Hotspot – Beim Menüpunkt am Smartphone einen Haken setzen, am anderen Gerät – z. B. am Netbook – das Smartphone als drahtloses Netzwerk auswählen. Fertig.

USB Tethering – Smartphone mit dem gewünschten End-Gerät via Mini-USB Kabel verbinden, Funktion mittels Häkchen aktivieren, auf automatische Verbindung warten. Passwort entfällt, weil Single-Kopplung. Fertig.
Bluetooth Tethering – Bluetooth sichtbar schalten, Geräte „verheiraten“, mit dem Endgerät über das Bluetooth Interface auf Datenleitung zugreifen und das ohne Passwortvergabe. Fertig.

Wer via iOS oben genannte Verbindungen erstellen will, wird im Normalfall per Bildschirmanweisung durch das Szenario geführt, wodurch sich iOS von Android unterscheidet, wo auf Bildschirmführung verzichtet wird.


Der mobile WLAN Hotspot lässt sich wunderbar als eigenes Netzwerk nutzen, mit dem mehrere Geräte mit dem MIFI Router verbunden sind. Natürlich ist zu berücksichtigen, dass je mehr Endgeräte zeitgleich betrieben werden, auch der Speed beim Upload oder Download beeinträchtigt wird, aber wer bei einem Meeting zeitweilig mit mehreren Person auf dem Weg surfen möchte oder muss, ohne dabei gigantische Datenpakete zu verschicken, fährt damit sehr gut. Beim Smartphone als WLAN Hotspot ist zu bedenken, dass bei einem eingehenden Anruf die Datenleitung für Endgeräte „gekappt“ wird, solange man im Telefonie-Modus ist. Erst nach Beendigung des Telefonats wird die Connection wieder hergestellt.


Grundsätzlich ist bei allen Geräten die Akkuleistung ein großes Thema. Erfahrungsgemäß verhält es sich so, dass zeitlich unbegrenztes Surfen im Netz via WLAN Hotspot nicht möglich ist, ist ein Smartphone involviert. Auch der mobile WLAN Hotspot via Router findet binnen vier bis sechs Stunden seine natürlichen Grenzen bei der Akkuleistung, aber über ein Ersatzakku kann hier schnell Abhilfe geschaffen und die Laufzeit verlängert werden. Zusätzlich lässt sich der Router – wie auch das Smartphone – via USB-Kabel am Rechner aufladen und so die Gebrauchszeit massiv erhöhen. Solange also das Endgerät „Saft hat“, spielt ebenso das Smartphone oder der MIFI Router mit. Wer mit MIFI Router plus Zusatzakku sowie Netbook mit Zusatzakku ausgestattet ist, kann viele, viele Stunden unabhängig surfen und Daten transferieren.


Wer mit einem mobilen WLAN Hotspot surft, kommt in den Genuss, bis zu 15 Endgeräte anschließen zu können. Vom Smartphone über das Netbook oder Notebook bis hin zu Akku-betriebenen Spielekonsolen, wie beispielsweise dem Nintendo DS. Der mobile WLAN Hotspot ist klein, handlich, leicht, kann in der Tasche „versteckt werden“ und dem Gerät ist es „egal“, ist ein Endgerät mit ihm verbunden, welches via Windows, MacOS, Linux oder Android betrieben wird. Durch die kabellose Übertragung via WLAN kann der Router an einem empfangsgünstigen Platz positioniert werden, ohne dass man sich mit dem Endgerät am gleichen Ort befinden muss, wie das beispielsweise beim Surfstick der Fall ist.


Wo sich Licht findet, sieht man natürlich auch Schatten. Oder um es auf den WLAN Hotspot umzumünzen: Keine Vorteile ohne Nachteile! Der Nachteil liegt ohne jeden Zweifel in der Abhängigkeit von der Akkuleistung. Wo Geräte mit Akkus betrieben werden, finden diese ihre Leistungsgrenze stets in der Laufzeit der Akkus – auch wenn es sich beim mobilen WLAN Hotspot relativieren lässt, lädt man den Router via USB Kabel am Endgerät wieder auf. Ein weiteres kleines Manko ist der aktuelle Preis, der verglichen mit einem Surfstick höher angesiedelt ist. Aber auch hier wird die größere Marktdurchsetzung die Preisspirale in einer absehbaren Zeitspanne nach unten verändern, wie es beim Surfstick auch war.


Worauf gilt es beim Kauf vom WLAN Hotspot zu achten? Wer schnell surfen möchte, der muss darauf schauen, ist das Gerät fähig, LTE zu nutzen und dann beim WLAN Hotspot 150 Mbit/s fahren zu können. Auch die Standzeit beim Akku ist ein wichtiges Kriterium. Wer ein Netzwerk unterwegs fahren möchte und mehrere Endgeräte ansteuern will, muss sich sachkundig machen, wo liegt die maximale Zahl der ansteuerbaren Endgeräte. Hier liegt die Bandbreite zwischen fünf und zehn Geräten, die zeitgleich betrieben werden können. Wer es sehr bequem haben will, der sollte darauf achten, dass sich das Gerät mittels eigener App bedienen lässt, denn das ist extrem praktisch.